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Ein Monat ganz für mich

7. April 2016

Nachdem ich im Januar aufgeräumt und im Februar meinen Internetshop gebaut habe, habe ich mir im März nur für mich Zeit gelassen, um meine tiefe Krise, in die ich gegangen bin, zu erforschen. 

Ich habe keinen Monat gehabt, sondern nur elf Tage á sechs Stunden, aber ich habe dennoch einiges erkannt. 

Die Krise war so: nach der ersten Zeit, die ich ganz meinem Sohn gewidmet habe, wollte ich wieder „unter Leute“, aber es gelang mir nicht. Ich traf niemanden mehr, hatte auch selbst kaum Zeit, Beziehungen kontinuierlich zu pflegen. 

In meinem Freimonat bin ich auf das Thema „Kriegsenkel“ oder „Nebelkinder“ gestossen: meine Eltern waren Kriegskinder, die in ihrer Kindheit solch dramatische Erlebnisse hatten, dass sie diese in ihrem ganzen Leben unterdrücken mussten- sowas Schlimmes konnte man nicht verarbeiten; und man wollte es auch nicht, denn es musste der Blick nach vorn gerichtet und neu aufgebaut werden. Zeit zum Jammern gab es nicht. Und mit dem Aufbau hatten unsere Eltern ziemlichen Erfolg! Nur jetzt, im Ruhestand, holen sie die unverarbeiteten Erlebnisse ein und es erscheinen die Grossen Depressionen. 

Uns hingegen geht es doch gut- wir haben ja alles. Und doch fehlt uns die entscheidende Verbindung der Weitergabe der Kraft über die Generationen durch unsere Ahnen. Unsere Eltern konnten nicht über Gefühle reden, und so haben auch wir versucht, ihnen diesen wirtschaftlichen Erfolg nachzumachen, doch das erscheint uns so hohl, denn wir haben ja kein aktives Kriegstrauma, das wir damit verdrängen müssten- und außerdem zerstört der Wachstumswahn unsere natürlichen Lebensgrundlagen. 

Artabana- Schriftwechsel

4. August 2015

Hallo, wenn du dich mal ein bischen reinlesen willst, was ich so mit der SECURVITA Krankenkasse erlebe und dazu in Artabana schreibe, hier ein Auszug:
Keine Klage beim Sozialgericht
Verfasst von Karsten Wolf am 21. Juli 2015 – 13:44.

Hallo,
ich berichte euch, wie es weiter gegangen ist.
Die Widerspruchsstelle der Securvita hat mein Schreiben als Klage angesehen, und darum an das Leipziger Sozialgericht weitergeleitet.
Ich habe darauf geantwortet, das dies nicht als Klageschrift zu werten ist. Ich will mich ja erstens nicht beklagen. Bei wem wohl? Und zweitens will ja Artabana keine Klage „anstrengen“. Auch hier wieder ein anstrengendes Wort. Das Leben aber ist doch frei und leicht.
Hier also, was ich geantwortet habe:
„Karsten Wolf

Alfred- Frank- Straße 15

04229 Leipzig , den 27.06.2015

An Herrn Joachim Rädler

Vorsitzender Widerspruchsausschuß SECURVITA BKK und BKK Pflegekasse

Lübeckertordamm 1-3

20099 Hamburg

Mein Schreiben war nicht als Klageschrift zu werten

Sehr geehrter Herr Rädler,

ich erhielt am 16.7. von Herrn Werner eine Antwort auf mein Schreiben an Sie vom 27.6.

Darin hieß es, dass die SECURVITA mein persönliches Schreiben an Sie, in welchem ich Ihnen meine Ablehnung Ihrer Entscheidung als Vorsitzender des Widerspruchsausschusses der SECURVITA mitteilte, als Klageschrift bewertet und darum an das Leipziger Sozialgericht weitergeleitet hat.

Ich möchte Ihnen mitteilen, dass mein Schreiben keine Klageschrift war und auch nicht als diese anzusehen ist.

Bitte machen Sie Ihre in meinem Namen ungebeten erfolgten Schritte rückgängig und teilen Sie mir das Ergebnis mit.

Begründung:

Ich möchte mich nicht beklagen. Mein Leben ist ziemlich frei und lebendig, und ich kann mir gar kein anderes vorstellen.

Beklagen oder auch beschweren ist dem Leben nicht förderlich, denn es entzieht Energie, das Leben wird „schwerer“ und man richtet sich nach der Vergangenheit aus – „klagen“.

Was ich tue, ist, mein Leben positiv, aus der Gegenwart heraus zur Gestaltung der Zukunft zu führen, und Entscheidungen in eigener Verantwortung zu treffen – eben auch, aus dem staatlichen Krankenversicherungssystem auszutreten und mich einer solidarischen Gemeinschaft anzuschließen.

Durch dieses, mein Beschäftigen mit dem Thema „Big Pharma“ im weitesten Sinne wird mir vieles klarer und ich werde mutiger und bewußter in meinen Schritten.

Als ein mir u.a. wichtiges Thema möchte ich Sie auf den derzeit laufenden Versuch des Systems, die Arbeit von freiberuflichen Hebammen durch unbezahlbare Haftpflichtprämien unmöglich zu machen.

Mir ist die Möglichkeit der Hausgeburt sehr wichtig, und mein letzter Sohn ist mithilfe einer Hebamme zuhause zur Welt gekommen. Dies ist in den meisten Fällen preiswert und angstfrei-einfacher.

Das Krankenversicherungssystem drängt aber immanent alle Geburten ins Krankenhaus, und drängt zu immer mehr Kaiserschnittgeburten, denn das sind die Geburten, an denen das System das meiste verdient. Die Eltern werden durch Angstmache dahin gedrängt, und für die Babies ist eine Geburt im Krankenhaus ein Stressfaktor und kann ein lebenslanges Trauma auslösen. Bei einer Kaiserschnittgeburt fehlt dem Baby die wichtige Erfahrung der Passage.

Ich deute hier nur ganz kurz an einem sehr wichtigen Beispiel an, warum ich denke, dass das „System“ keine wirkliche Gesundung für mich, den Menschen allgemein und den Planeten insgesamt bringt. Man kann viele andere Beispiele finden, ich möchte es aber bei diesem einen genügen lassen.

Wichtige Schritte sind darum, dass immer mehr Menschen den Mut haben, dies zu durchschauen und eigene mutige Schritte zu gehen.

Ich habe noch einen Vorschlag, den mir ein Freund geraten hat, wie wir unseren Fall vielleicht auch abschließen können: ich könnte Ihnen etwas unterschreiben, dass ich lebenslang auf alle von Ihrer Krankenkasse bezahlten Hilfeleistungen verzichte- auch im Fall von schwerer Krankheit, Unfall oder Tod, und Sie sind damit Ihrer Leistungspflicht lebenslang entbunden.

Mit freundlichen Grüßen

Karsten Wolf“

Liebe Grüße
Karsten Wolf

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Bild von Eva Jung
Glückwunsch!!!
Verfasst von Eva Jung am 2. Juli 2015 – 18:15.

Lieber Carsten,

ich bin beeindruckt! Glückwunsch erstmal, dass Du diesen Weg so gegangen bist!
Du könntest damit ein „Präzedenzfall“ für Artabana werden! Weißt Du das???

Weißt Du, ob die Grundlage für den Gerichtsvollziher damals ein vom Richter persönlich unterschriebenes Schreiben war?
Ich scätze nicht, denn manche Geldeintreiber agieren selbst nicht 100%ig gesetzestreu. Die bewegen sich auf dünnem Eis, und das wissen sie, deshalb keine Unterschriften mehr, die man aber rechtlich einfordern kann!

Ich bin gespannt, wie sie auf Deinen Brief reagieren.
Ich hätte den Brief kürzer geschrieben, und sicherlich den Hinweis, dass sie Dich töten können weggelassen, lach (solche Unterstellungen…).
Mit etwas Glück lassen sie es einfach fallen…
Vielleicht kommen sie auch wieder, und machen Dir Angebote, z.b. dass sie Dir die alten Beiträge erlassen, aber Du jetzt endlich wieder zu ihnen kommen musst.

Macht es Dir langsam Spaß?

(Ich hatte so Probleme mit dem Vermieter, und mir macht es mittlerweile Spaß mit ihm.)

Ganz liebe Grüße
Eva

PS: ich bin auch mit der GEZ beschäftigt, die ich nicht mehr bezahle.
Hier gibt es einen Vorschlag, auf das Grundrecht der Versorgung mit öffentlich rechtlichen Medien zu verzichten, was ich aber in Bezug auf die GEZ nicht zielführend finde.

Die GKK berufen sich auf Dein Grundrecht auf Absicherung im Krankheitsfall, dies ist die Begründung für die Pflichtversicherung.
Welchen Grund sollte dieses Gesetz sonst haben, wenn nicht Dein eigenes Wohl und das Deiner Angehörigen?
(Die Kassen zu füllen etwa???)
Eine Möglichkeit wäre, auf dieses Grundrecht zu verzichten!
Du kannst bekunden, dass Du und Deine Familie bereit sind, selbst schwerste Krankheit und den Tod in Kauf zu nehmen, falls Artabana aus welchem Grund auch immer die Zahlung Deiner Gesundheitskosten verweigert.
Aus Gründen der Solidarität, die Du für Dein Leben als hohen Wert bestimmt hast, bist Du Mitglied einer Solidaremeinschaft, die Du eigenverantwortlich als sinnvolle Alternative gewählt hast.

Antworten

Bild von Karsten Wolf
Danke
Verfasst von Karsten Wolf am 1. Juli 2015 – 23:30.

Lieber Andreas,
für deine Anmerkungen. Ich habe Artabana explizit erwähnt, weil SECURVITA ja schon weiss, dass ich dahin gewechselt bin. Aber am Ende hast du recht, es reicht eine Angabe, dass man in einer solidarischen Gruppe egal welcher Art sein möchte, und das müßte möglich sein. Je mehr ich mich damit befasse, desto mehr gruselt es mich, wie das alles miteinander verwoben ist: Der Zwang und das Gewaltmonopol des Staates, die Steuern und GEZ und die Krankenkassenabgaben. Staaten sind geschichtlich aus Räuberbanden entstanden, habe ich einmal gelesen, die sich immer mehr legalisiert haben; Burgen gebaut, soziale Einrichtungen geschaffen… Und am Ende hörige, unselbständige Menschen braucht.
Schönen Tag dir!
Karsten

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Bild von Karsten Wolf
Warum ich das hier poste
Verfasst von Karsten Wolf am 1. Juli 2015 – 23:24.

Hallo Ihr Lieben,
ich poste hier die Beiträge, damit Menschen, die das möchten, mein Ringen und meinen Weg aus der Krankenkasse mit verfolgen können. Ich lasse jedem seinen Weg. Ich ringe selbst um den richtigen Weg, bin kein Beispiel. Aber ich möchte euch Anteil haben lassen.
Auf meinem Weg merke ich auch, dass mit zunehmender Klarheit und zunehmendem Wissen um Hintergründe auch meine Ruhe und Sicherheit im Umgang mit den Ämtern zunimmt. Ich bin nicht dagegen und bin nicht wütend, sondern ruhig und klar. Es ist super spannend, was ich gerade lerne. Beschäftige mich z.B. mit MMS und DMSO, zwei Heilmitteln, die Wege in die Eigenverantwortung zeigen und viele neue Erkenntnisse bescheren, die da mit dran hängen (Entgiftung, Parasiten, Zeolith, Chlorella…). Und ich höre immer mehr von Big Pharma. So zum Beispiel die Gewinnspanne von Aspirin: 10.000%. Klar, dass Big Pharma sein Geschäftsmodell nicht aufgibt, und nun sogar seine Gelder mit Zwang eintreiben kann.
Ich wünsche jedem gutes Gelingen und Freude an seinem eigenen Weg!
Karsten

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Bild von Andreas Stübner
Reflexionen
Verfasst von Andreas Stübner am 1. Juli 2015 – 22:51.

Lieber Karsten,

nach meinem heutigen Stand der Erkenntnis würde ich Artabana nicht mehr explizit erwähnen, nur umschreiben.
Damit sehen die entsprechenden Passagen in Deinem Text dann etwa so aus:

“ eine Gesellschaft der Wahrhaftigkeit, des Lebens und der Solidarität.“ [Nebensatz entfernt]

„Die Gemeinschaft, zu der ich gewechselt bin, gibt mir …“

„… oder z.B. die Energie- oder Erdölversorgung aussetzt. Eine freie solidarische Gemeinschaft erschließt sich mir als die logischste Alternative.“

Dann geht mir beim Lesen des Textes noch durch den Kopf, dass die Securvita sich auf die Fahnen geschrieben hatte, eine bessere gesetzliche Kasse zu sein und dafür schon einige Prügel vom System einstecken musste.

Aus Mittelsachsen grüßt

Andreas Stübner – http://ib-ast.de
Gruppe: Vital Mundus Waldheim
Mail: vitalmundus@t-online.de
Obermarkt 38 in 04736 Waldheim
+49 34327 92601 (mit Sprachbox)

Antworten

Bild von Klaus Bach
und was bewirkt er?
Verfasst von Klaus Bach am 30. Juni 2015 – 23:10.

Hallo Karsten,

es steht Dir natürlich frei den Brief so abzusenden wie Du ihn hier darstellst.

Ich frage mich nur, warum Du ihn hier vorzeigst. Brauchst Du eine Reflektion auf den Inhalt? Ja? Ok!

Also, wenn ich der Bearbeiter bei der Scurvita wäre,

würde ich mich dann angesprochen fühlen?
spricht der Brief (m)eine einfache Sprache, damit ich ihn nachvollziehen kann?
kann ich das Unrecht, was meinem Kunden widerfahren ist, erkennen? oder
fühle ich die Loyalität zu meinem Arbeitgeber auf die Probe gestellt?
fühle ich mich vielleicht nicht ernst genommen und gar noch beschimpft
(obwohl ich auch 2 Kinder durchbringen muss und meine Mutter mir auf die Nerven geht)
oder fühle ich mich etwa verarscht, von einem Spinner der die Welt retten will?
doch statt dessen erzählt er mir, dass sie schlecht ist …

also Karsten, wenn ich der Bearbeiter wäre, würde ich sagen: na dem zeigen wir’s mal!

bedenkenswert bedenkenswert

Klaus Bach, Arco Iris Dresden

Antworten

Bild von Karsten Wolf
So schicke ich den Brief weg:
Verfasst von Karsten Wolf am 30. Juni 2015 – 21:57.

Normal
0
21

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Karsten Wolf

Alfred- Frank- Straße 15

04229 Leipzig , den 27.06.2015

Einschreiben

An Herrn Joachim Rädler

Vorsitzender Widerspruchsausschuß SECURVITA BKK und BKK Pflegekasse

Lübeckertordamm 1-3

20099 Hamburg

Ablehnung der Zurückweisung meines Widerspruchsbescheides

Sehr geehrter Herr Rädler,

Zu Ihrer Ablehnung meines Widerspruches habe ich entschieden:

Die Ablehnung kann nicht akzeptiert werden und hiermit wird die Kündigung der Mitgliedschaft in der SECURVITA per 31.3.2014 für wirksam erklärt.

Begründung:

Ich habe per 31.3.2014 klar und eindeutig meinen Willen zur Beendigung des Vertragsverhältnisses mit der SECURVITA abgegeben. In Deutschland gilt Vertragsfreiheit. Ein Vertrag gilt als gekündigt, wenn der Kündigungswille zum Ausdruck gebracht wurde und die Kündigungsfrist eingehalten wurde. Es gibt keine höhere Instanz über mein menschliches Wesen als meine eigene Entscheidungskraft. Damit gilt dem Widerspruch als abgeholfen und der Vertrag mit der SECURVITA rechtens als beendet.

Ausführlichere Begründung:

Ich verlasse das in Deutschland vorherrschende Krankenversicherungssystem, weil es evident nicht die vollständige Gesundung und Gesunderhaltung aller Menschen und Lebewesen zum Ziel hat, sondern logisch und richtig beobachtbar Gewinnmaximierung einiger weniger Konzerne. In einem kapitalistischen Gesamtsystem kann das Teilsystem Krankenversicherung nicht anders aufgestellt sein als das Gesamtsystem.

Real beobachtbares, aber nicht ausgedrücktes Mittel der Krankenversicherungen ist es deshalb, Menschen niemals vollkommen gesund zu erhalten, denn wenn alle gesund wären, ginge die Pharmaindustrie und das Gesundheitssystem als Ganzes pleite.

Um die Gewinne dieser Industrien zu sichern, wird intensive Lobbyarbeit seitens der Pharmakonzerne geführt mit dem Ziel, maximalen Gewinn aus dem Verkauf und der Anwendung von Arznei-, Impf- und Hilfsmitteln zu ziehen. Als konkrete Beispiele möchte ich die Gewinnspannen einiger ausgewählter Medikamente nennen:

Aspirin: 10.000 % Gewinnspanne

Prosac: 224.000 Gewinnspanne

Xanax: 600.000 % Gewinnspanne

Andererseits ziehen diese und andere Konzerne wieder Gewinne aus dem Einsatz von krankmachenden Technologien wie Pestizideinsatz, Fleischkonsum, Massenlandwirtschaft und Massentierhaltung. Durch die Auslaugung der Böden haben die Lebensmittel so wenige Mineralstoffe und Lebensstoffe in sich wie noch nie.

Ziel der kapitalistischen Ordnung ist es also nicht, den Menschen und die Umwelt gesund zu halten, sondern maximalen Profit zu erwirtschaften und diesen mittels Wachstum und steigende Ausbeutung der Ressourcen, der Erde und des Menschen zu erzielen.

Wir erleben die Endphase eines Systems, welches – auch wenn es sich zur Durchsetzung seiner Interessen legaler Gesetze bedient – unser friedliches Weiterleben auf dem Planeten nicht nur verhindert, sondern in gewinnorientierten Absichten zu Kriegen aufstachelt.

Die SECURVITA ist integraler Bestandteil dieses Systems. Die Maßnahmen, die ich vorbeugend für meine Gesunderhaltung ergreife, werden nicht bezahlt, und die Maßnahmen der industriellen Krankenversorgung, die ich nicht annehmen möchten, würden mir bezahlt. Ich zahle also für die Dinge, die ich nicht brauche (z. B. Impfungen, Medikamente mit vielen Nebenwirkungen), und erhalte für Dinge, die ich für meine Gesundherhaltung tue, keine Erstattung (Kräuter, Kuren, Kurse, persönliche Erntwicklung, alternative Heilverfahren).

Damit das kapitalistische System seinen Zerfall kaschieren kann und seine Zahlungsunfähigkeit hinauszögern, wurde die Krankenversicherungspflicht eingeführt. Würde sie wirklich dafür dienen, dass jeder die Möglichkeit bekäme, sich für den Krankheitsfall abzusichern, wäre sie anders gestrickt worden, und auf keinen Fall als Zwangssystem eingeführt worden.

Dass das Krankenversicherungssystem nicht die wirklichen Ursachen von Krankheiten erforschen kann, sehe ich an vielen Beispielen in meinem Bekanntenkreis und in der Familie. Ärzte sind unter Zeitdruck, können Ihren Beruf nicht so ausüben, wie sie im Studium es sich vorgestellt haben, Verantwortung wird von den Patienten abgegeben, es wird gemacht, was der Gott Arzt sagt, und immer mehr Medikamente mit immer mehr Nebenwirkungen werden eingenommen. 80% der Gesundheitskosten werden in den letzten Lebenswochen ausgegeben, weil das Krankenkassensystem den Tod nicht als integralen Bestandteil des Lebens sehen kann, sondern als Niederlage des Kampfes des Arztes gegen den Tod sieht. Erforschte es die Ursachen und bekämpfte nicht nur die Symptome, würde eine ganz andere Gesellschaft möglich und nötig: eine Gesellschaft der Wahrhaftigkeit, des Lebens und der Solidarität, welche ich am ehesten in der Artabana aufscheinen sehe.

Die Artabana, zu der ich gewechselt bin, gibt mir die Möglichkeit, frei und selbstbestimmt meinen Weg zu gehen und JEGLICHE Heilverfahren, die für mich persönlich passen, bezahlen zu können. Dieser Weg erfordert große Verantwortungsübernahme, gibt aber auch die Chance, sich selbst kennen zu lernen und Wert darauf zu legen, den persönlichen einmaligen Weg der Gesundheit zu gehen. Im Notfall greift auf jeden Fall die Solidarität der Mitglieder.

Die aktuellen Entwicklungen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zeigen mir, dass dieses System nicht mehr lange Bestand hat. Darum ist es jetzt Zeit, sich Alternativen zu suchen, die auch funktionieren, wenn das Geldsystem zusammenbricht oder z.B. die Energie- oder Erdölversorgung aussetzt. Die solidarische Artabana-Gemeinschaft erschließt sich mir als die logischste Alternative.

Ich habe mich entschieden, einen selbstverantwortlichen Weg zu gehen, als ich mich entschied, das Krankenkassensystem zu verlassen. Das ermöglichte mir ab da, meinen Lebensunterhalt ohne Hartz IV aus meinem selbständigen Einkommen zu beziehen und geplant für meine Gesundheit vorzusorgen.

Alle von der SECURVITA behaupteten auflaufenden nicht bezahlten Rechnungen entbehren einerseits der Rechtsgrundlage, andererseits kann ich sie nicht bezahlen, da ich über das Geld nicht verfüge. Ein erster erfolgloser Pfändungsversuch zeigte dies.

Ich habe nichts, die SECURVITA hat von mir einige Möglichkeiten bekommen, meine Vertragsbeendigung legal zu ratifizieren, aber diese ungenutzt verstreichen lassen.

Die SECURVITA hat mich über ein Jahr lang noch belästigt mit ihren Rechnungen, und hat mir sogar einen netten Besuch eines Gerichtsvollziehers beschert.

Rechtsbehelfsbelehrung

Diese Ablehnung der Zurückweisung des Widerspruchsbescheides gilt ab sofort. Gegen Sie können keine weiteren Rechtsmittel eingelegt werden, denn sie beruht auf der Entscheidung eines freien Menschen, der auf dem lebendigen Planeten Erde lebt.

Sie haben allerdings in der aktuellen Gesellschaftssituation die Möglichkeit, meinen Besitz rauben zu lassen, mich meiner Freiheit zu berauben oder mich töten zu lassen.

Ich möchte jedoch einen friedlichen Weg vorziehen, und sehe meine Verantwortung darin, Schritte zu gehen, um diese kannibalistische Gesellschaftsordnung zu verlassen und für den Beginn einer friedlichen solidarischen Koexistenz aller Wesen auf unserem schönen Planeten Erde zu leben.

Sehr gern lade ich Sie persönlich ein, meinem Beispiel zu folgen, zu prüfen, ob Ihnen Ihr Beruf gut tut, ob Sie Gutes bewirken, und für Sie eine persönliche Alternative zu erarbeiten. Schauen Sie hinter die Kulissen, Herr Rädler, es wird dringend Zeit.

Mit freundlichen Grüßen

Karsten Wolf

Antworten

Bild von Karsten Wolf
Meine Reaktion
Verfasst von Karsten Wolf am 27. Juni 2015 – 22:26.

Hallo liebe Artabanis,
ich habe diese Woche die Ablehnung des Widerspruchs von der SECURVITA bekommen, meine Kündigung wird also auch von der Widerspruchsstelle nicht anerkannt.
Ich habe diesen Brief genutzt, um (eher für mich) eine resümierende Antwort zu verfassen, in welcher ich noch einmal alle meine Beweggründe aufliste, warum ich zur Artabana gewechselt bin, und auch meine Entschiedenheit auszudrücken.
Lest selbst:
Brief an die Widerspruchsstelle:

„Karsten Wolf

Alfred- Frank- Straße 15

04229 Leipzig , den 27.06.2015

Einschreiben

An Herrn Joachim Rädler

Vorsitzender Widerspruchsausschuß SECURVITA BKK und BKK Pflegekasse

Lübeckertordamm 1-3

20099 Hamburg

Ablehnung der Zurückweisung meines Widerspruchsbescheides

Sehr geehrter Herr Rädler,

Zu Ihrer Ablehnung meines Widerspruches habe ich entschieden:

Die Ablehnung kann nicht akzeptiert werden und hiermit wird die Kündigung der Mitgliedschaft in der SECURVITA per 31.3.2014 für wirksam erklärt.

Begründung:

Ich habe per 31.3.2014 klar und eindeutig meinen Willen zur Beendigung des Vertragsverhältnisses mit der SECURVITA abgegeben. Es gibt keine höhere Instanz über mein menschliches Wesen als meine eigene Entscheidungskraft. Damit gilt dem Widerspruch als abgeholfen und der Vertrag mit der SECURVITA rechtens als beendet.

Ausführlichere Begründung:

Ich verlasse das in Deutschland vorherrschende Krankenversicherungssystem, weil es evident nicht die vollständige Gesundung und Gesunderhaltung aller Menschen und Lebewesen zum Ziel hat, sondern logisch und richtig beobachtbar Gewinnmaximierung einiger weniger Konzerne. In einem kapitalistischen Gesamtsystem kann das Teilsystem Krankenversicherung nicht anders aufgestellt sein als das Gesamtsystem.

Real beobachtbares, aber nicht ausgedrücktes Mittel der Krankenversicherungen ist es deshalb, Menschen niemals vollkommen gesund zu erhalten, denn wenn alle gesund wären, ginge die Pharmaindustrie und das Gesundheitssystem als Ganzes pleite.

Um die Gewinne dieser Industrien zu sichern, wird intensive Lobbyarbeit seitens der Pharmakonzerne geführt mit dem Ziel, maximalen Gewinn aus dem Verkauf und der Anwendung von Arznei-, Impf- und Hilfsmitteln zu ziehen. Andererseits ziehen diese und andere Konzerne wieder Gewinne aus dem Einsatz von krankmachenden Technologien wie Pestizideinsatz, Fleischkonsum, Massenlandwirtschaft und Massentierhaltung. Durch die Auslaugung der Böden haben die Lebensmittel so wenige Mineralstoffe und Lebensstoffe in sich wie noch nie.

Ziel der kapitalistischen Ordnung ist es also nicht, den Menschen und die Umwelt gesund zu halten, sondern maximalen Profit zu erwirtschaften und diesen mittels Wachstum und steigende Ausbeutung der Ressourcen, der Erde und des Menschen zu erzielen.

Die SECURVITA ist integraler Bestandteil dieses Systems. Die Maßnahmen, die ich vorbeugend für meine Gesunderhaltung ergreife, werden nicht bezahlt, und die Maßnahmen der industriellen Krankenversorgung, die ich nicht annehmen möchten, würden mir bezahlt. Ich zahle also für die Dinge, die ich nicht brauche (z. B. Impfungen, Medikamente mit vielen Nebenwirkungen), und erhalte für Dinge, die ich für meine Gesundherhaltung tue, keine Erstattung (Kräuter, Kuren, Kurse, persönliche Erntwicklung, alternative Heilverfahren).

Damit das kapitalistische System seinen Zerfall kaschieren kann und seine Zahlungsunfähigkeit hinauszögern, wurde die Krankenversicherungspflicht eingeführt. Würde sie wirklich dafür dienen, dass jeder die Möglichkeit bekäme, sich für den Krankheitsfall abzusichern, wäre sie anders gestrickt worden, und auf keinen Fall als Zwangssystem eingeführt worden.

Dass das Krankenversicherungssystem nicht die wirklichen Ursachen von Krankheiten erforschen kann, sehe ich an vielen Beispielen in meinem Bekanntenkreis und in der Familie. Ärzte sind unter Zeitdruck, können Ihren Beruf nicht so ausüben, wie sie im Studium es sich vorgestellt haben, Verantwortung wird von den Patienten abgegeben, es wird gemacht, was der Gott Arzt sagt, und immer mehr Medikamente mit immer mehr Nebenwirkungen werden eingenommen. Erforschte es die Ursachen und bekämpfte nicht nur die Symptome, würde eine ganz andere Gesellschaft möglich und nötig: eine Gesellschaft der Wahrhaftigkeit, des Lebens und der Solidarität, welche ich am ehesten in der Artabana aufscheinen sehe.

Die Artabana, zu der ich gewechselt bin, gibt mir die Möglichkeit, frei und selbstbestimmt meinen Weg zu gehen und JEGLICHE Heilverfahren bezahlen zu können. Dieser Weg erfordert große Verantwortungsübernahme, gibt aber auch die Chance, sich selbst kennen zu lernen und Wert darauf zu legen, den persönlichen einmaligen Weg der Gesundheit zu gehen. Im Notfall greift auf jeden Fall die Solidarität der Mitglieder.

Die aktuellen Entwicklungen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zeigen mir, dass dieses System nicht mehr lange Bestand hat. Darum ist es jetzt Zeit, sich Alternativen zu suchen, die auch funktionieren, wenn das Geldsystem zusammenbricht oder die Erdölversorgung aussetzt. Die solidarische Artabana-Gemeinschaft erschließt sich mir als die logischste Alternative.

Ich habe mich entschieden, einen selbstverantwortlichen Weg zu gehen, als ich mich entschied, das Krankenkassensystem zu verlassen. Das ermöglichte mir ab da, meinen Lebensunterhalt ohne Hartz IV aus meinem selbständigen Einkommen zu beziehen und geplant für meine Gesundheit vorzusorgen.

Alle von der SECURVITA behaupteten auflaufenden nicht bezahlten Rechnungen entbehren einerseits der Rechtsgrundlage, andererseits kann ich sie nicht bezahlen, da ich über das Geld nicht verfüge. Ein erster erfolgloser Pfändungsversuch zeigte dies.

Ich habe nichts, die SECURVITA hat von mir einige Möglichkeiten bekommen, meine Vertragsbeendigung noch legal zu ratifizieren, aber diese verstreichen lassen.

Die SECURVITA hat mich über ein Jahr lang noch belästigt mit ihren Rechnungen, und hat mir sogar einen netten Besuch eines Gerichtsvollziehers beschert.

Nun muß ich Ihnen leider mitteilen, dass ich für jeden weiteren Kontaktversuch Ihrerseits eine Rechnung stellen muss:

AGB:

1. Die SECURVITA BKK beendet ihre Kontaktversuche und Werbemaßnahmen unverzüglich.

Sollte die SECURVITA dies nicht tun, wird

2.für jeden schriftlichen Kontaktversuch ein Betrag von 300,00€ in Rechnung gestellt.

3. Für jede Bedrohung der persönlichen und wirtschaftlichen Existenz wird 1000€ in Rechnung gestellt.

4. Für jeden Hausbesuch wird 5000€ in Rechnung gestellt.

5. Persönlich haftet der Vorstand der SECURVITA BKK.

Rechtsbehelfsbelehrung

Diese Ablehnung der Zurückweisung des Widerspruchsbescheides gilt ab sofort. Gegen Sie können keine weiteren Rechtsmittel eingelegt werden, denn sie beruht auf der Entscheidung eines freien Menschen, der auf dem lebendigen Planeten Erde lebt.

Sie haben allerdings in der aktuellen Gesellschaftssituation die Möglichkeit, meinen Besitz rauben zu lassen, mich meiner Freiheit zu berauben oder mich töten zu lassen.

Ich möchte jedoch einen friedlichen Weg vorziehen, und sehe meine Verantwortung darin, Schritte zu gehen, um diese kannibalistische Gesellschaftsordnung zu verlassen und für den Beginn einer friedlichen solidarischen Koexistenz aller Wesen auf unserem schönen Planeten Erde zu leben.

Sehr gern lade ich Sie persönlich ein, meinem Beispiel zu folgen, zu prüfen, ob Ihnen Ihr Beruf gut tut, ob Sie Gutes bewirken, und für Sie eine persönliche Alternative zu erarbeiten.

Mit freundlichen Grüßen

Karsten Wolf

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Bild von rolf99
Der Witz: „wir sind wirklich vom Staat angestellte Beamte“
Verfasst von rolf99 am 15. Juni 2015 – 20:59.

Lieber Karsten,

Du bestätigst was ich auch erfahre: die GV´s sind sich der oft miserablen Situation ihrer Opfer bewusst und handeln manchmal/oft durchaus ethisch!
Also ehrlich sagen, daß man nix hat ist oft ein gutes Mittel. Reicht manchmal nicht aus. Das ist keine Garantie auf rechtliches Verhalten des GV!

Aber seine Aussage, „wir sind wirklich vom Staat angestellte Beamte“ ist dreist!
Das ist schlicht nicht ernst zu nehmen.
War wohl auch nicht so gemeint:)
Eher so, daß er Dir klarmacht, Du habest alles zu glauben was er sagt!
Es sei denn Du weisst Bescheid!
Und verlangst z.B. seinen Beamtenausweis.

Dann rufst Du die 110 an und sagst, hier ist jemand der gibt sich als GV aus hat aber keinen gültigen Ausweis. Holen sie den bitte ab!

Es gibt keinen beamteten Gerichtsvollzieher. (Ausser natürlich Cowboys:)
Er müsste dann einen Beamtenausweis haben. Erkennbar am Dienst-Stempel vorzugsweise in Blauer Farbe, das Wort Beamter oder Vollzugsbeamter darin vorkommen.

Dann gibt es eine Kleiderordnung für Beamte. Cowboy Hut, Jeans und Lederstiefel dürften nicht dazugehören!

Und vor allem, er müsste nach BGB unterschrieben sein! Mit vollem Namen! Kürzel sind keine erkennbare Unterschrift. GROSS Buchstaben sind keine Unterschrift. Gekrakel ist keine gültige Unterschrift. Es gibt zig Gerichtsurteile aus allen Instanzen unsere Rechtsprechung die die Unterschrifts Pflicht dokumentieren. Und auch genau sagen, was eine Unterschrift ist und was nicht!

Warum unterschreiben diese Cowboys ihre Ausweise nicht? Und auch kein „Richter“? Oder nur mit ungültigen Unterschriften? Deshalb!
§ 132 StGB
Amtsanmaßung

Wer unbefugt sich mit der Ausübung eines öffentlichen Amtes befaßt oder eine Handlung vornimmt, welche nur kraft eines öffentlichen Amtes vorgenommen werden darf, wird mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

Da diese Herren freischaffende Künstler sind und keine Beamten, können sie nach § 132 verurteilt werden!

„Die USEUCOM Stuttgart, vertreten durch Herrn Lietzau bestätigt, daß alle Militärgesetze bis zum Friedensvertrag mit Deutschland volle Rechtskraft besitzen.
Wenn diese Anordnungen der Militärregierungen nicht vorliegen, sind alle Beteiligten Juristen an einem Gericht nur privat haftende und privat handelnde Personen ohne jegliche Rechtsgrundlage.“
http://gerhardschneider.at/2015/03/08/sheaf-gesetz-allierten-kommandantur-in-stuttgart/

Daher können Richter auch sofort ihrer Funktion enthoben werden, wenn sie sich nicht an das Besatzungsstatut halten!
Habe ich auch schon erlebt!

Was nicht heisst, daß sich diese GV´s nicht Hilfe von der Polizei holen. Für gesetzeskonformes Handeln von Personen gibt es keine Garantie. Die Fälle von Eindringen in Wohnungen ohne gültigen Durchsuchungsbescheid sind auch ja da! Kann aber oft gestoppt werden durch das Hinweisen auf die gesetztliche Situation und durch besonnes Handeln.

Herzlich Rolf

P.s. Der GV muss sich ankündigen. Sonst brauchst Du ihn nicht empfangen.

Sorry! Muss ich korrigieren! Nein, er muss sich nicht ankündigen! Er kann völlig unangemeldet erscheinen. Das tut er aber in der Regel nicht. Meist erst, wenn er das Gefühl bekommt, Du bekämpfst ihn und weigerst Dich zu zahlen. Darum: sei höflich, sage ihm selbstverständlich bekommt er sein Geld, er möchte doch bitte nur eben noch die Unterschrift von Richter beiholen, das wäre gesetzlich vorgeschrieben und doch sicher eine Kleinigkeit für ihn!

Und wenn Du einen Termin hast solltest Du Dir jemand als Beistand und Zeugen dazu holen!

Antworten

Bild von Karsten Wolf
Der Gerichtsvollzieher war da…
Verfasst von Karsten Wolf am 5. Juni 2015 – 23:11.

Hallo liebe Leser,
heute war der Gerichtsvollzieher bei mir: ein Mann mit beigem Cowboyhut, Jeans und Lederstiefeln.
Als erstes fiel mir komischerweise seine Haut auf, die sah nicht sehr gut aus; ich überlegte schon, ob ich ihm MMS empfehle.
Unser Gespräch war ziemlich einfach, ich hatte meinen einjährigen Sohn auf dem Arm und wir standen beide an der Tür.
Ich begrüßte ihn freundlich, fragte, was er möchte, er erklärte mir, was die Krankenkasse von mir möchte.
Ich dachte mir: so einer ist Gerichtsvollzieher…
Unser Gespräch verlief sehr schnell in die Richtung, dass ich eh kein Geld habe, er fragte mich, was ich so mache, was ich so verdiene, ob ich Auto habe. Dann sagte er: wir machen das so, ich gebe den Fall der Krankenkasse zurück, ich habe hier nichts zu holen.
Ich wollte noch ein kleines Gespräch anfangen, und fragte, wie das so ist in seinem Beruf; ob er angestellt ist beim Hauptzollamt als Cowboy (das rutschte mir so raus), und wie das nun sei mit den Rechtsgrundlagen. Ich solle das nicht glauben, was da im Internet kursiere. Ich sagte, ich hätte mir die Gesetze ja angeschaut, und da wären wirklich keine Beamten mehr und keine Geltungsbereiche. Er sagte, wir sind wirklich vom Staat angestellte Beamte, und können notfalls mit der Polizei in Ihre Wohnung gehen.
Na ja, gut, sagte ich, ist ja alles erstmal glimpflich abgegangen.
Wir verabschiedeten uns freundlich, sahen uns in die Augen, und er ging.
Ich war ein wenig überrumpelt durch den Zeitpunkt seines Kommens, und ziemlich unsicher mit meinem Auftreten, war um Menschlichkeit und Freundlichkeit bemüht, und bin nicht sicher, ob ich mich, wenn es hart auf hart gekommen wäre, wirklich so mit den (vorbereiteten) Paragraphen verteidigt hätte.
Jetzt bin ich gespannt, was die Krankenkasse Securvita damit macht, wo sie von mir nichts bekommen können, weil ich nichts habe. Mich zu Hartz IV zwingen?
Danke für eure Mitteilungen und Ermutigungen bis hierher. Ich werde weiter berichten.
Karsten

Bearbeiten Antworten

Bild von Eva Jung
Worauf es ankommt!
Verfasst von Eva Jung am 3. Juni 2015 – 9:03.

Danke Rolf!
Sehr aufbauend!

Karsten,

diese Menschen wollen einfach nur Dein Geld!
Da geht es nicht darum, einen Konsens zu finden, was sich für alle stimmig anfühlt…

Sie benutzen die Mittel, die Ihnen zur Verfügung stehen, um an Dein Bestes zu kommen.
Das EINZIGE Mittel dagegen ist, Ihre Mittel zur Abgrenzung zu verwenden.
Sie zeigen Dir Bescheide und Gesetzestexte, das sind deren Grundlagen. Nur auf dieser Ebene kannst Du
Dich erfolgreich abgrenzen.

Es nennt sich „Staatsgewalt“… und es macht ihnen nichts aus, wenn es Sich für Dich nicht stimmig anfühlt!
Diesen Anspruch haben die nicht, fühle das!

Es geht NUR darum in diesem Fall, ob Du Dir selbst genug Wert bist, Dich von ungerechtfertigten
Forderungen abzugrenzen.

Liebe Grüße
Eva

PS:
Ich weiß EXAKT was Du meinst, dass es nicht sein kann, dass sowas passiert, obwohl es einfach nicht richtig ist.
Ich lebe neben den assozialsten Menschen die ich kenne (die sich z.b. über jede Gelegenheit freuen, jemanden verprügeln zu können.)
Sie hatten Spaß daran, mir das Leben zur Hölle zu machen, oder konkreter, das Schlafen.
Sie haben jede Möglichkeit genutz, mich zu aggressiv und laut wecken, so dass es mir jedesmal voll reingefahren ist.

Erst nach einem langen Prozess des wünschens, dass sie es einsehen, und ihr Verhalten ändern,
habe ich mich massiv abgegrenzt:
(Das gleiche Spiel auf anderer Ebene mit meinem Vermieter, dem ich die Miete kürze und die Nebenkosten nicht bezahle,
weil sie nicht korrekt ausgestellt sind.)
1. Gespräche mit den Betreffenden, die Besserung geloben, es aber nicht machen.
2. Anrufe bei der Polizei, was erfolglos war, weil Ruhe war, bis die da waren.
3. Vermieter GEBETEN für Ruhe zu sorgen.
4. Miete dauerhaft gekürzt.
5. Anzeige bei Polizei.

Es musste erst weh tun, bevor sie aufgehört haben. Vorher hat es MIR weh getan, und es musste mir erst SEHR weh tun,
bis ich alle Register gezogen habe, um mich abzugrenzen.

> Ergebnis: Ruhe!

Mein aktuelles Projekt ist die GEZ, die ich seit ca. 1 Jahr nicht mehr bezahle.
Bei Bedarf kann ich gerne ein neues Thema dazu aufmachen.

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Bild von rolf99
Gerichtsvollzieher (GV) wg. PKV
Verfasst von rolf99 am 31. Mai 2015 – 8:39.

Habe mal den Rechtsbeistand

gemacht für eine Frau, bei der eine Gerichtsvollzieherin € 200 wollte als“Gebühr“ für eine angeblich nicht geleistete Monatszahlung an die Krankenkasse! Das war nur die Gebühr, nicht der Beitrag selber! Das wäre dann später noch dazu gekommen, zuzüglich etwaiger Kostenberechnungen, zuzüglich desselben Precederes für weitere, nicht geleistete Monatsbeiträge. Da wäre ganz schön was zusammengekommen.

Wir waren ganz freundlich, haben uns ihren „Ausweis“ zeigen lassen, ihr erkärt, daß ich der Rechtsbeistand sei. Rechtsbeistand kann jeder sein, er muss nicht RA sein. Die Frau hat gesagt, sie habe das Geld nicht. Hätte ich ihr auch geraten. Auf die Frage, ob sie eine Vermögensauskunft unterschreiben wolle. Habe ihr geraten, nichts zu unterschreiben. Vermögensauskunft, so heisst das jetzt … besser bekannt mit der früheren Bezeichnung „Eidesstattliche Versicherung“ oder „Offenbarungseid“.

Die GVin war bei Finanz“amt“ angestellt – das wirkt so amtlich! Behauptete sie jedenfalls. Natürlich hatte sie keinen Beamtenausweis. Und der „Ausweis“ den sie uns zeigte war nicht ordnungsgemäß unterschrieben. Der Gerichtsbeschluss, den sie uns zeigte, war nicht unterschrieben. (Ist er nie, jedenfalls nicht vom Richter!)

Das hat schon gereicht! Sie verabschiedete sich schnell und kam nicht wieder! Diese Damen und Herren arbeiten auf Provisionsbasis! Es ist ein Geschäft! Wenn nix zu holen gehen sie wieder. Wenn sie erkennen, daß man Bescheid weiss, deuten sie sogar manchmal an, na ja, man kanns ja mal probieren! Die meisten wissen, auf welch glatten rechtlichen Eis sie sich bewegen.

Manche haben Mitgefühl mit den „Schuldnern“ bei solch unberechtigten Forderungen. D.h. sie unterscheiden zwischen berechtigten Forderungen, wenn eine Privatperson klagt die ihr Geld nicht bekommen hat oder solchen windigen Geldeintreibungspraktiken von Krankenkassen, Berufsgenossenschaften, Gerichten und Co.

Natürlich gibt es keine Garantie! Und immer den Himmel mit einbeziehen! Wichtig! Es gibt immer einen Weg.
Liebe Grüsse Rolf

Habe mehrere Fälle von GV´s beobachtet, auch Gerichtsverhandlungen, einfach um Präsenz zu zeigen, Solidarität mit den Betroffenen! Es ging immer gut aus. Wenn sich der „Schuldner“ an die Regeln hält. U.A. Ruhe bewahren, keine Beschimpfungen, sachlich bleiben, Gesetze kennen, nix unterschreiben. Erkenne die Matrix.

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Bild von Karsten Wolf
Meine Antwort
Verfasst von Karsten Wolf am 29. Mai 2015 – 22:36.

Liebe Eva,
vielen Dank für dein Mutmachen.
Ich spüre in meinem Körper, dass ich das weitermachen werde, und ich möchte auch den geraden Weg gehen.
Ich besitze so wenig als Selbständiger, dass man mir nichts pfänden kann.
Ich bin eher neugierig, wie sich das „anfühlt“, wenn man vollstreckt wird. Direkte Angst habe ich nicht, nur eben manchmal Angstgefühle, weil ich diese Sitution eben noch nicht erlebt habe. Man könnte es wohl auch Lampenfieber nennen.
Die Argumentationen, die du beschreibst, kenne ich und werde den Vollstrecker aufklären über seine Privathaftung. Habe mir auch schon einen Zettel vorbereitet wenn er kommt.
Aber ich spüre, dieses Argumentieren und mit Paragraphen sich verteidigen ist nicht so meins. Ich spüre eher, dass ich als Mensch mit Menschen agieren möchte, und einfach mein Bedürfnis mitteilen und meine Begründungen. Ich bin ein freies unsterbliches Wesen, welches sich auf diesem Planeten ausprobieren kann.
Der Staat ist da und handelt, ob er anerkannt wird oder nicht, so einfach ist das nicht, wenn 99% der Bevölkerung behaupten, von nichts zu wissen, und das System so, wie es ist, tragend durch ihr Denken und Handeln.
Gute Nacht!
Karsten

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Bild von Eva Jung
Stehe zu Deiner Wahrheit!
Verfasst von Eva Jung am 28. Mai 2015 – 12:22.

Lieber Karsten,

vor einigen Wochen??? Mensch melde Dich doch!

Die „Vollstrecker“ sind heute privat Haftbar, deshalb erkläre Ihnen, dass Du sie zur Verantwortung ziehst!
Es gibt keine gesetzliche Grundlage, auf der diese Vollstreckung durchgezogen werden kann, sag ihm das!

Ich kann Dir nur von einem Artabana-Mitglied aus der Nachbargruppe berichten, der sich auch dem Vollstrecker widersetzt hat.
Der Vollstrecker hat ihm „angeboten“, dass er dann einen Eintrag ins Schuldnerverzeichnis bekommt, Schufa.
Bei der Sache ging es um die GEZ, die ungefähr die gleichen rechtlichen Grundlagen besitzt wie die KV.

Es liegt an Dir…

Ich empfehle Dir, das Thema ganz in Dich aufzunehmen, Dich hinzusetzen und zu spüren, was Dein Körper sagt.
(Kann sein, Du musst vorher kurz joggen gehen, dass Du Deinen Körper richtig spürst.)
Wenn er sagt „bezahle!“, dann tu es. Wenn er sagt „Nein, in keinem Fall!“ dann stehe dazu, und vertraue!

Wie reich bist Du denn eigentlich???
Es gibt Grenzen, unter denen Dich niemand pfänden darf.
Computer, Fernseher, Handy… gehören heute zu den gesellschaftlichen Notwendigkeiten, das darf Dir niemand nehmen!
Nichts, was Du zum Leben brauchst, darf Dir genommen werden!

„Das System“ hat da Erfolg, wo wir es zulassen!

Liebe Grüße und viel Erfolg!
Eva

PS:
Frag doch auch mal die ganzen „Reichsdeuteschen“ hier, die kennen sich doch mit rechtlichen Fragen aus.
Ob die Empfehlung, den Staat nicht anzuerkennen hilft, denke ich nicht.
Aber die haben sich doch sicher auch damit befasst!!!

Antworten

Bild von Karsten Wolf
Aktueller Stand- Pfändungsankündigung im Mai 2015
Verfasst von Karsten Wolf am 27. Mai 2015 – 20:54.

Liebe Artabanis und Mitlesende,
vor einigen Wochen habe ich nun Post vom Hauptzollamt, der Vollstreckungsstelle, und vom Vollstrecker selbst erhalten.
Bald wird er kommen und mich besuchen.
In mir herrschen verschiedene Gefühlszustände: manchmal fürchte ich mich, bin unsicher, wie es sein wird, und manchmal male ich mir aus, wie einfach es sein wird, denn ich besitze ja nichts, das man pfänden kann, und ich fühle, dass ich meine Verantwortung übernommen habe, einfach als menschliches Wesen zu erklären, ich möchte nicht im „Krankensystem“ versichert werden, sondern in der solidarischen Artabana-Gemeinschaft. Ich bin neugierig und offen auf den Menschen, der da kommen wird und mit mir reden möchte.
Ich bin überzeugt, dass es jetzt möglich ist, diese Schritte zu gehen, denn das System ist weit geschwächt.
Ich glaube, der derzeitig zu beobachtende tiefgreifende gesellschaftliche Wandel ist ein Wandel von einem Schuldsystem (Schulden, Sünde, Pflicht, Unfreiheit, Krankheit, Zerstörung) zu einem neutralen Leben (freie Entscheidungen, Vertrauen, Verbundenheit). Es wird kein neues System apliziert werden können, sondern es ist Zeit für jeden Einzelnen, im Bewußtsein zu erkennen, dass jeder göttlich ist, dass jeder mit allem verbunden ist, und dass man Verantwortung nicht delegieren kann.
Ich bin gespannt, wie es weitergeht und werde berichten.

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Bild von Karsten Wolf
Spannend
Verfasst von Karsten Wolf am 16. April 2015 – 21:19.

Dieses Thema ist wirklich spannend, und ich freue mich, dass hier so viel geschrieben wird, und versuche mal eine kleine Zusammenfassung:
Es gibt zwei Gruppen: die einen glauben, dass das Rechtssystem rechtens ist, und dass das Krankenversicherungssystem gerecht ist, weil es ja allen Hilfe garantiert. Scheint ja auch auf den ersten Blick so. Und für Artabana wäre es förderlich, sich um eine Anerkennung zu bemühen, weil man ja dazugehören möchte. Und weil der Staat und seine Organe und Gesetze demokratisch entstanden ist und wert ist, dass wir unsere ganze Kraft da in dieses solidarische Ganze geben.
Die andere Gruppe vertraut auf ihr Selbstbewußtsein und ihre freie Entscheidungsfähigkeit. Sie haben erkannt, dass das zwar gut gemeinte Krankenversicherungssystem von einer Pharmalobby durchwandert ist und den Wachstumsinteressen des Kapitals untergeordnet ist. Und sie möchten ihren Heilweg und ihren Lebensweg selbst bestimmen, und gehen – wie Gandhi z.B. – einen Weg des gewaltfreien Widerstands. Diese Gruppe wünscht sich, dass Artabana unabhängig bleibt vom System. Irgendwie sind sie auch überzeugt, dass das System nicht mehr lange überleben wird, und bereiten sich durch ihre Unabhängigmachung auch auf die Zeiten danach vor.
Ich erlebe auch diese zwei Seiten in mir: oft sehe ich durchaus positive Seiten in den Errungenschaften des „Systems“. Viele Dinge, wenn sie anfangen, sind äußerst sozial und innnovativ, aber sie pervertieren mit der Zeit, weil sie beständig mehr Gewinn einfahren müssen durch den eingebauten System-Wachstumszwang. Und so sehe ich die guten Reste des Alten, und die pervertierten Veränderungen.
Meine angebliche steigende Schuldenlast gegenüber den Krankenkassen bleibt nur soweit meine private Angelegenheit, solange es niemand anders mitmacht. Aber ich scheine doch nicht der einzige zu sein. Den Krankenkassen werden bereits 1,5 Mrd. Euro geschuldet (http://www.focus.de/finanzen/versicherungen/krankenversicherung/ausstehende-beitraege-versicherte-schulden-krankenkassen-1-5-milliarden_aid_738599.html). Ich sehe das Problem in der steigenden Lust des Systems (oder dem Zwang), alles regeln zu wollen und alle zu diesen Regelungen zu zwingen. Dadurch wird ein neuer sozialer Körper gestärkt, aber die Autonomie des Einzelnen und seine Fähigkeit, sich selbst mit allen Risikien zu regulieren, geschwächt.
Ich denke, Artabana macht es schon richtig: es behauptet nicht, dass es keine Risiken gibt, und es löst mit Autonomie und menschlicher Solidarität gutwillig die Krisen. Die Krisen werden so nicht wegtherapiert, sondern sind Bestandteil des Artabana-Gruppenprozesses. Und jeder darf dadurch wachsen und stärker werden.

Liebe Grüße aus Leipzig und Gute Nacht!
Karsten

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Bild von Nirbhay
Liebe Dagmar, der Politik,
Verfasst von Nirbhay am 16. April 2015 – 17:43.

Liebe Dagmar,

der Politik, also dem Gesetzgeber, geht es angeblich darum, jedem Bürger einen Versicherungsschutz zu gewährleisten.
Das spiegelt sich dann in der Sozialgesetzgebung wieder.

Weiter will ich hier nicht darauf eingehen.

Herzliche Grüße

Roger

vom Artabana Berlin Tempelberg

Antworten

Bild von Dagmar Wenske
Lieber Roger, inweieweit ist
Verfasst von Dagmar Wenske am 16. April 2015 – 16:27.

Lieber Roger,

inweieweit ist denn das Schreiben der Spitzenverbände rechtens?

Dient es nicht vielmehr der Sicherung wirtschaftlicher Interessen der Krankenkassen?

Lieben Dank und liebe Grüße,

Dagmar

Antworten

Bild von Nirbhay
Loop
Verfasst von Nirbhay am 10. April 2015 – 1:19.

Liebe Eva,

das Spiel können wir hier nun endlos so weiter treiben. Ich hatte bereits am 2. April kurz den Paragraphen zitiert, der die Basis zur Versicherungspflicht bildet. Da hättest Du nachschauen können. Weitere Rechtsgrundlagen haben die Kassen in einem 58-seitigen Dokument zusammengefasst, welches ab der Seite 32 noch weitere Paragraphen nennt, hier zu finden: http://www.vdek.com/content/vdeksite/vertragspartner/mitgliedschaftsrecht_beitragsrecht/versicherungspflicht/_jcr_content/par/download/file.res/gr_versicherte_nach_5_abs_1_nr13_sgb_v.pdf

Solange von den Versicherungen, der Regierung und den Gerichten unsere und andere Sozialgemeinschaften nicht als „anderweitiger Anspruch auf Absicherung“ anerkannt werden, haben die Kassen das Recht auf ihrer Seite. Da eine Klage gegen die Nachforderungen der Beiträge aussichtslos erscheint, wird es auch keine Gerichtsurteile geben.

Ich wiederhole hier auch noch einmal meine Auffassung, dass ich mit solchen Hinweisen die Kassen nicht verteidigen möchte. Ich warne nur davor, sich im Recht zu fühlen und zu glauben, man hätte es hier nur mit irgendwelchen Firmen zu tun, die lediglich auf Basis des BGB Verträge abschliessen können. Frei nach dem Motto: Was ich nicht bestellt habe, brauche ich auch nicht zu zahlen. Bei den Kassen gelten aber in erster Linie die Sozialgesetzbücher. und die sprechen von Versicherungspflicht. Theoretisch wäre damit sogar die Möglichkeit gegeben, alle Artabanas, die keine Krankenversicherung nachweisen können, zwangszuversichern. Ich danke Gott, dass wir bis dato davon verschont geblieben sind. Ich erwähne Artabana auch nicht mehr bei Arztbesuchen, weil ich nicht möchte, dass die kassenärztliche Vereinigung von meiner Mitgliedschaft erfährt.

Herzliche Grüße

Roger

Antworten

Bild von Eva Jung
Kein Gesetz vorhanden, darum geht es ja.
Verfasst von Eva Jung am 9. April 2015 – 23:58.

Lieber Roger,

ich behaupte ja ja gerade, dass es KEINE Gesetzliche Grundlage gibt.
Wie kann ich Dir ein Gesetz nennen, das besagt, dass es kein solches Gesetz gibt?
Es gibt kein Gesetz, welches Nachforderungen der KV rechtfertigt, darum kann ich Dir den Paragraf auch nicht nennen.

Ich finde, wir dürfen ruhig auch selbstbewusster werden, und die KV auffordern, uns das Gesetz zu nennen,
auf dessen Grundlage sie die Nachzahlungen einfordern.
Meines Wissens nach gibt es auch kein richterliches Urteil dahin gehend.

Immer erst mal fragen, bevor man Zahlungen leistet, auf was sich die Forderung bezieht,

LG Eva

Antworten

Bild von Nirbhay
Sozialabgaben
Verfasst von Nirbhay am 9. April 2015 – 12:34.

Liebe Eva,

Du drehst mir ja die Worte im Mund förmlich um.

Erstens geht es bei meinen Darstellungen nicht um Empfindungen, sondern um die Darstellung der Rechtslage.
Ich habe nirgendwo von den KVen als „wertvolle Stütze“ geschrieben, nur dass sie gesetzlich legitimiert sind.
Desweiteren fehlen bei Deinen Aussagen jegliche Hinweise auf Gesetze oder Rechtsurteile, was kann ich da prüfen? Ich lasse mich aber gerne belehren, wenn Du uns Quellen zu Deiner Rechtsauffassung benennen kannst.

Verstehe mich bitte nicht falsch, ich will hier die Versicherungswirtschaft nicht in Schutz nehmen, finde jedoch Deine Behauptung, dass die Krankenkassen ohne gesetzliche Grundlage operieren, als irreführend. Ich kann mir auch nicht vorstellen, wie Du damit jemandem, der sich gerade in der misslichen Situation befindet, solche Nachforderungen zu bekommen, helfen kannst. Deine Argumentation ist hier nicht zielführend.

Klar, es ist eine Belastung, wenn man trotz aktiver Mitgliedschaft bei Artabana und den damit verbundenen Kosten, im Nachhinein zusätzlich von den Kassen in Anspruch genommen wird. Dieses Risiko trägt jeder Artabana. Dagegen haben wir derzeit leider keine gesetzliche Handhabe und können nur auf die Kulanz der Kassen hoffen. Ich sage dies auch jedem, der sich neu für Artabana interessiert.

Herzliche Grüße

Roger

Antworten

Bild von Eva Jung
Nicht Dein Ernst!
Verfasst von Eva Jung am 9. April 2015 – 11:57.

Lieber Roger,

es ist jetzt bitte nicht Dein Ernst, dass Du Nachzahlungen an die KV als soziale Leistung in unser Gesellschaftsystem anschaust!

Du empfindest die KVs als eine so wertvolle Stütze, dass wir für versicherungsfreie Zeiten, in denen wir uns gegenseitig solidarisch abgesichert haben, sogar noch Nachzahlungen leisten sollen?

Hinweise von mir, dass es dafür keine rechtliche Grundlage gibt, findest Du nichtmal überprüfenswert?

Ich bin irritiert!!!

LG Eva

Antworten

Bild von Nirbhay
Neue Mitglieder
Verfasst von Nirbhay am 7. April 2015 – 0:09.

Lieber Karsten,

in unserer Gemeinschaft nehmen wir eigentlich fast jedes Jahr neue Mitglieder auf.
Wir hatten gerade eine komplette Familie, die aus Südafrika nach Berlin gezogen ist.
Zuvor gab es einen Taxifahrer und Heilpraktiker, der bislang lediglich für Unfallfolgen über den Alpenverein abgesichert war.

Menschen, die sich im Versicherungssystem festgefahren haben, müssen wir leider sagen, dass wir keine Versicherung sind und deshalb nur ergänzend wirken können. Wir haben auch ein paar Mitglieder, die sich den Luxus dieser doppelte Absicherung leisten und teilweise auch nach Wegen suchen, ihre alte Versicherung verlassen zu können. Viele haben uns auch schon verlassen, weil sie nicht die Substanz hatten, dauerhaft ohne staatliche Hilfen ihre „Selbständigkeit“ aufrecht zu erhalten.

Mir ist klar, dass sich viele Menschen von den Problemen, die beim Verlassen des Versicherungssystems nun mal auftauchen, abschrecken lassen. Wäre dieser Schritt einfacher, dann müssten wir uns wohl einer noch größeren Interessentenschar stellen. Und wäre Artabana überhaupt in der Lage, das zu verdauen und so schnell zu wachsen?

Es mag jetzt wohl überheblich klingen, aber ich bin froh, dass die überwiegende Mehrzahl der Artabanas in Deutschland ohne eine Krankenversicherung existieren können. Ich hoffe, dass dies möglichst lange noch so bleibt. Wenn wir in die Schweiz blicken, wo Artabana gegründet wurde, sehen wir, dass dort die Versicherungspflicht mittlerweile so stark greift, dass alle Schweizer Artabanas zusätzlich noch bei einer Krankenversicherung sind. Noch ist das hier nicht so weit, sogar meine Beiträge konnte ich die letzten Jahre als Sonderausgaben bei der Steuer geltend machen.

Wohin das Pendel schlagen wird, kann man schwer voraus sehen. Artabana ist ein schönes und interessantes Experiment. Leider fehlt noch der gebührende Respekt und die Anerkennung durch Staat und Gesellschaft. Aus meiner Sicht ist für Artabana hier wirklich besser warten angesagt. Den Kampf vor den Gerichten führt derzeit in zweiter Instanz die Solidargemeinschaft Samarita in Bayern und hat den Herrn Otto Schily als „Star-Anwalt“ mit dabei. Solidago versucht, die politischen Volksvertreter zu beackern. Das sind alles Aktivitäten, mit denen wir uns solidarisch erklären können und voller Spannung die Ergebnisse abwarten werden.

Für Dich Karsten, wird es schwierig sein, aus dem KV-System herauszukommen, solange Du mit Kindergeld und sonstwas noch mit dem System verstrickt bist. Aber für manch anderen wird es einfacher sein. Und solange die Anerkennungsfrage für Artabana nicht positiv geklärt ist, wirst Du warten müssen, oder Du wirst mit detektivischer Feinsinnigkeit einen Schleichweg aus dem System finden. Sollte der Weg, das System „friedlich nonkooperativ“ zu behandeln, dazu führen, dass Dir nach den Pfändungsversuchen noch genug Spielraum bleibt, um Deine Artabana Gemeinschaft zu unterstützen, dann darfst Du dieses Wunder gerne als Erfolg feiern.

Herzliche Grüße

Roger

Antworten

Bild von Karsten Wolf
Bitte eine Antwort auf meine Frage
Verfasst von Karsten Wolf am 6. April 2015 – 22:06.

Lieber Roger insbesondere,
ich wünsche mir von dir, dass du mal beschreibst, wie Artabana denn funktionieren soll, wenn keine neuen Mitglieder dazukommen können, weil es ja derzeit nahezu unmöglich ist, aus der gesetzlichen Kasse herauszukommen.
Soll Artabana jetzt einfach warten, bis die Anerkennung kommt?
Weil in meiner Situation wird es eben so sein, dass ich nur einen Beitrag zahlen kann: entweder Artabana oder gesetzliche Kasse; für beides reichen meine Einnahmen nicht. Und sollte ich, was ich nicht möchte, doch gezwungen werden, in die gesetzliche einzuzahlen, dann bin ich doch definitiv für die Artabana verloren, und werde da auch nicht einen symbolischen Beitrag einzahlen oder weiter in einer Gruppe sein, wenn ich mich da nicht solidarisch verbinden kann.
Was gibt es da für Vorstellungen, und was denkst du, Roger, dazu?
Ich bin erstaunlich entspannt, und beobachte alles ruhig und ohne Angst. Eher in stiller Vorfreude auf das kommende, das sich da in wenigen Pionieren entwickelt. dieses nicht mehr Opfer sein, sondern sanft, aber bestimmt, wieder die Ordnung und Selbstbestimmtheit ins eigene Leben zu bringen. Ich bin sehr dankbar, dass es die Artbana gibt.
Liebe Grüße aus Leipzig
Karsten

Keine Gewalt?

29. Juli 2015

Wie kann eine staatliche  

 Stelle solch ein Transparent aufhängen am Rathaus in Leipzig? Staatliche Gewalt-sei es im Bürokratiesystem oder im Fehlen eines bedingungslosen Grundeinkommens, in der Verfolgung nicht-GEZ-Zahlender oder nicht Krankenkassenzahlender wie mir- oder generell staatlicher Gewalt beim Anzetteln und Durchführen von Kriegen- ist die stärkste noch zu überwindende Gewalt gegen die freue Menschlichkeit. 

Ich bin wieder da!

19. April 2013

Es gibt Neuigkeiten aus der Werkstatt des Lichts!
Am 23.4. bin ich aus Marokko zurück in Leipzig, und es geht wieder los mit Kerzenworkshops, Massagen, Körperarbeit und Radküche. Ich hab viele schöne Sachen gekauft, u. A. diesen riesigen Wasserkessel und kleine Förmchen zum Kerzenmachen.
Seid gespannt und kommt mal im Laden vorbei, der hat am Di und Don von 15-18 Uhr
Für Montag, den 29.4. ab 19 Uhr möchte ich dich gleich gern zu einem marokkanischen Abend einladen in meinen Laden. Es gibt Fotos, Geschichten und Essen aus Marokko, und ich wünsche mir dafür, dass du mir Bescheid gibst ob du kommst, und dass du fürs Essen eine Spende zwischen 5 und zehn Euro mitbringst.
Am 31.5. ist Könneritzstrassenfest, da ist auch bei mir am Laden viel los; Flohmarkt und Kleinkunst. Wir wollen bis zu diesem Tag eine „Givebox“ bauen zum Geben und Nehmen gebrauchter Sachen aus der Nachbarschaft. Möchtest du mitbauen?
Und: es beginnt im Mai unsere erste Seminarreihe „Das Abenteuer deines Lebens“, zu der ich dich sehr herzlich einlade: http://www.tiefenschicht.de/seminare.
Herzlich
Karsten Wolf

Seminarreihe Körper und Bewusstsein

5. März 2013

Bald beginnen unsere Seminarreihen. Ich denke gerade über die Werbegestaltung laut nach… Möchtest du informiert werden? Dann eine Mail an zumkarsten ät gmx punkt de und du bist im Verteiler!Flyerklein

Das Leben

5. März 2013

Ich lebe nun schon ungefähr 8 Jahre ein freies Leben- mache nur noch das, wovon ich überzeugt bin, nehme meine Freiheit und Verantwortung, schlafe täglich aus, genieße das Leben, die Liebe, Berührung, Natur- essentielle Dinge.
Geholfen hat mir dabei mein Nervenzusammenbruch vor acht Jahren. Er hat mir gezeigt, dass ich mein Leben nicht kontrollieren kann, sondern dass ich im Vertrauen leben sollte und mit wachen Augen und Sinnen. Seither folge ich meiner Intuition und meinem Bauchgefühl. Es hat so viele Jahre gebraucht, um meine Umerziehung durch die Gesellschaft halbwegs abzustreifen, und nun – nach so vielen Jahren – merke ich erst, wie es sich eigentlich anfühlen sollte – unser freies, selbstbestimmtes Leben auf dem Planeten Erde, unserem Mutterschiff auf der Reise durchs Sein. Mein Körper ist mein eigenes kleines Raumschiff, abhängig vom Mutterschiff.
Ich merke, wie ich die Rhythmen der Natur wieder spüre und mich sehne, den Frühling zu riechen, auf einen Baum zu klettern, den Schnee zu berühren, wie mich die ersten Sonnenstrahlen seit einigen Tagen wieder glücklich machen und rausrufen ins Freie. Ich habe Lust, mir mitten im Wald eine geheime Bude zu bauen und manache Tage dahinzugehen und darin zu übernachten. Ich gehe ehrfurchtsvoll auf große Bäume zu und höre, was ihre Weisheit mir sagt.
Was ich nun bemerke ist, dass ich einerseits eine große Verantwortung gegenüber der Erde, den anderen Lebewesen und Menschen fühle, andererseits aber immer mehr wieder wie ein Kind werde: mit staunenden offenen Augen durchs Leben gehe. Manchmal rieche ich tatsächlich wieder den Geruch meiner Kindheit an Orten, die ich kenne. Manchmal kann ich mich tatsächlich wieder richtig fallenlassen und empfinde das Leben als einen Spielplatz und einen Erfahrungsraum zum Wachsen. Ich kann das Erwachsensein loslassen; es ist oft nur ein Festhalten oder Darstellen und eine Verhinderung des Lebendigseins.
Was können wir Menschen denn schon kontrollieren? Zu den Sternen fliegen? Wirtschaftswachstum um jeden Preis? Andere Menschen kontrollieren? Wohin hat uns dieses Experiment geführt? Loslassen und wahrnehmen ist die Devise; wieder dem Leben vertrauen, wieder den Mut haben, die Dinge so fühlen zu dürfen wie sie erscheinen. Wie sie sind können wir eh nie wissen.
Das Leben wird nur lebenswert durch Vertrauen. Ich bin hier richtig. Kann ich das mit Überzeugung so sagen? Weiß ich das? Fühle ich das mit dem ganzen Wesen? Oder glaube ich eher daran, dass ich das richten muss, dass die Welt so oder so sein sollte, dass ich die Welt und die anderen manipulieren, kontrollieren müsste, damit alles gut wird? Was ist der Plan der Schöpfung?
Erst jetzt, nach so vielen Jahren, fühle ich, was es heißt, richtig zu leben. Es ist ein unbeschreibliches Glück. Es ist nicht so, dass immer alles gelingt und immer alles Freude macht, aber es ist die innere Gewißheit, dass alles an seinem Platz ist, dass alles Sinn macht. Es gibt keinen Zufall, und durch das Lernen, auf die eigene Intuition, die eigene innere Stimme, das eigene Herz zu hören, offenbart einem die Welt der Information, der „Akasha-Chronik“, die überall ist, im Raum der Leere, die alles durchdringt. Die Welt basiert auf der Leere, Materie ist erzeugt und wird jeden Moment neu erzeugt und gehalten vom leerem Raum, vom Quantenfeld.

2013

5. Januar 2013

Ich bin, ich war, ich werde sein. Ich bin »IN FORM« gebrachte Ewigkeit.
Es gibt nichts für mich zu tun, da zu sein reicht völlig aus.
Ich bin ein Segen. Wenn ich einen Impuls im Herzen verspüre – handle ich.

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